Ausbildung mit Sinn - Unsere Lernenden im Discherheim
- Stiftung Discherheim

- 30. Apr.
- 6 Min. Lesezeit
Im Discherheim lernen junge Menschen Berufe mit Sinn. Sie übernehmen Verantwortung, sammeln Erfahrungen im Alltag und wachsen Schritt für Schritt in ihre Aufgaben hinein.
Ob in der Betreuung oder in der Administration – die Ausbildung im Discherheim ist vielfältig, praxisnah und immer nah am Menschen.
Aktuell begleiten wir Lernende in verschiedenen Berufsfeldern sowie Praktikantinnen und Praktikanten, die erste Einblicke in den Berufsalltag gewinnen. Sie alle bringen ihre eigene Perspektive, ihre Motivation und ihre Erfahrungen mit.
In diesem Beitrag geben unsere Lernenden selbst Einblick in ihren Alltag.

Elinor Meriel Schwarzenbeck
Lernende Fachfrau Betreuung MmB, 3. Lehrjahr – Eiche grün
«Pflege bedeutet, Leben mit Sinn zu füllen – trotz Einschränkungen.»
Elinor befindet sich im dritten Ausbildungsjahr und hat sich bewusst für den sozialen Bereich entschieden. Besonders die Schnuppertage im Discherheim haben sie darin bestärkt, diesen Weg einzuschlagen.
An ihrer Ausbildung schätzt sie vor allem die Abwechslung: Sie begleitet Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und kann individuell auf sie eingehen. Dabei erlebt sie, dass Entwicklung auf beiden Seiten stattfindet – bei den betreuten Personen ebenso wie bei sich selbst.
Ein typischer Moment in ihrem Alltag sind gemeinsame Essenssituationen. Diese verbinden Struktur mit Gemeinschaft und erfordern gleichzeitig viel Feingefühl für den Rhythmus der einzelnen Klientinnen und Klienten.
Besonders geprägt hat sie die Erkenntnis, wie stark die eigene Haltung die Stimmung auf einer Wohngruppe beeinflusst. Wer offen, wertschätzend und präsent ist, kann viel bewirken.
Warum sie die Ausbildung weiterempfiehlt:
Die Ausbildung im Discherheim bietet nicht nur fachliche Entwicklung, sondern auch persönliche Reife. Man lernt, Verantwortung zu übernehmen, Beziehungen zu gestalten und Menschen individuell zu begleiten.

Michael Beyeler
Lernender Fachmann Betreuung MmB, 1. Lehrjahr – Erwachsenenbildung, Ulme
«Beziehungen eingehen, wachsen und leben.»
Michael absolviert seine Ausbildung im ersten Lehrjahr (Erwachsenenbildung) und hat sich bewusst für einen Beruf entschieden, der ihm Sinn gibt. Die Arbeit mit Menschen steht für ihn im Zentrum.
In seinem Alltag begleitet er Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen und unterstützt sie dabei, am täglichen Leben teilzunehmen. Eine typische Situation beschreibt er so: Menschen partizipieren zu lassen – sie aktiv einzubeziehen und ihnen zu ermöglichen, ihren Alltag mitzugestalten.
Dabei orientiert er sich an einer klaren Tagesstruktur, die Sicherheit gibt und gleichzeitig Raum für individuelle Bedürfnisse lässt.
Überrascht hat ihn, wie wichtig Kommunikation ist und wie viel man im Alltag darüber lernt. Ebenso schätzt er die Unterstützung im Team und die strukturierte Ausbildung.
Was ihm besonders Freude macht, ist der Aufbau von Beziehungen. Er erlebt, wie wichtig es ist, auf Menschen einzugehen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen.
Warum er die Ausbildung weiterempfiehlt:
Weil sie sinnstiftend ist und man täglich erlebt, dass man etwas bewirken kann. Gleichzeitig wird man gut begleitet und kann sich fachlich wie persönlich weiterentwickeln.

Zetrick Kirchhofer
Lernender Fachmann Betreuung MmB, 1. Lehrjahr – Linde
«Meine Ausbildung ist abwechslungsreich, lehrreich und erfüllt mich.»
Zetrick hat sich bewusst für eine Ausbildung im sozialen Bereich entschieden, weil er gerne mit Menschen arbeitet und etwas Sinnvolles tun möchte.
In seinem Alltag begleitet er Bewohnerinnen und Bewohner bei verschiedenen Aktivitäten und unterstützt sie dabei, ihren Alltag möglichst selbstständig zu gestalten. Dabei geht es für ihn vor allem darum, Menschen aktiv einzubeziehen und ihre Selbstständigkeit zu fördern.
Besonders gefällt ihm der direkte Kontakt mit den Menschen. Jeder Tag ist anders, und genau diese Vielfalt macht seine Ausbildung spannend und abwechslungsreich.
Überrascht hat ihn, wie wichtig kleine Dinge im Alltag sind und wie viel man mit Geduld und Verständnis erreichen kann. Er hat gelernt, wie individuell Menschen sind und wie wichtig es ist, auf diese Unterschiede einzugehen.
Besonders schön sind für ihn die Momente, in denen Bewohnerinnen und Bewohner zufrieden sind oder sich wohlfühlen – sie zeigen ihm, dass seine Arbeit einen Unterschied macht.
Warum er die Ausbildung weiterempfiehlt:
Weil man nicht nur fachlich viel lernt, sondern auch fürs Leben. Man arbeitet in einem unterstützenden Team und erlebt eine sinnvolle Tätigkeit, die einen erfüllt.

Selina Rickli
Lernende Fachfrau Betreuung MmB, 1. Lehrjahr – Arve gelb
«Für mich ist diese Ausbildung mehr als ein Titel – sie prägt mich jeden Tag aufs Neue.»
Selina ist 17 Jahre alt und steht am Anfang ihrer Ausbildung. Schon während ihres Praktikums im Discherheim hat sie gespürt, dass sie hier am richtigen Ort ist. Die Arbeit fühlt sich für sie nicht wie ein gewöhnlicher Job an, sondern wie etwas Sinnvolles, das ihr Freude macht.
Besonders schätzt sie die klare Struktur im Discherheim und die Unterstützung durch Berufsbildnerinnen, Teamleitungen und die Ausbildungsverantwortlichen. Sie fühlt sich ernst genommen und kann sich Schritt für Schritt weiterentwickeln.
Im Alltag sind es oft die ruhigen, persönlichen Momente, die sie prägen. Klientinnen und Klienten erzählen ihre Geschichten – manchmal immer wieder. Für jede Begegnung eine passende und wertschätzende Antwort zu finden, braucht Geduld und Einfühlungsvermögen.
Am meisten überrascht hat sie, wie stark sie sich selbst verändert hat. Zu Beginn der Ausbildung war sie eher zurückhaltend und schüchtern. Mit der Zeit ist sie in ihre Rolle hineingewachsen, hat an Sicherheit gewonnen und ist daran gewachsen. Neben all den fachlichen Erkenntnissen ist es vor allem diese persönliche Entwicklung, die sie beeindruckt.
Warum sie die Ausbildung weiterempfiehlt:
Weil sie nicht nur fachlich prägt, sondern auch persönlich wachsen lässt. Man wird unterstützt, ernst genommen und erlebt eine Tätigkeit, die Sinn macht und erfüllt.

Sofie Dahinden
Praktikantin BVJ – Arve rot
«Meine Ausbildung ist spannend und lehrreich.»
Sofie absolviert ein Vorpraktikum im Discherheim, um den Beruf besser kennenzulernen und erste Erfahrungen zu sammeln.
In ihrem Alltag übernimmt sie bereits verschiedene Aufgaben und unterstützt das Team in der Betreuung. Dabei ist sie direkt im Geschehen dabei und erlebt den Alltag mit den Klientinnen und Klienten hautnah mit.
Ein typischer Moment für sie ist das Ankommen am Morgen und der Kontakt mit den Klientinnen und Klienten – sie wird begrüsst und ist Teil des Alltags. Diese Begegnungen sind für sie besonders schön und zeigen ihr, wie wichtig Beziehung und Präsenz sind.
Überrascht hat sie, wie schnell sie Neues lernen konnte, zum Beispiel beim Unterstützen von Klientinnen und Klienten oder bei praktischen Tätigkeiten. Gleichzeitig hat sie gemerkt, dass es Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen braucht, um auf die einzelnen Menschen einzugehen.
Besonders Freude macht ihr die Abwechslung im Alltag und die Zusammenarbeit im Team. Kein Tag ist gleich, und sie kann immer wieder neue Erfahrungen sammeln.
Warum sie die Ausbildung weiterempfiehlt:
Weil man viele Einblicke erhält, Neues lernt und herausfinden kann, ob der Beruf zu einem passt. Zudem wird man im Team unterstützt und kann sich Schritt für Schritt weiterentwickeln.

Tim Fund
Praktikant BVJ – Ulme
«Wes guet chunt, chunts guet.»
Tim wusste lange nicht, welcher Beruf zu ihm passt. Erst durch das Schnuppern im Discherheim hat er seinen Weg gefunden.
Heute schätzt er besonders die Arbeit im Team und die Struktur im Alltag. Gleichzeitig bringt jeder Tag neue Situationen mit sich, was die Arbeit abwechslungsreich macht.
Ein prägender Moment ist für ihn die Morgenpflege, bei der er Klientinnen und Klienten begleitet und unterstützt. Dabei erlebt er, wie wichtig seine Rolle im Alltag der Menschen ist.
Überrascht hat ihn, wie viel er bereits gelernt hat, obwohl er zuvor kaum Berührungspunkte mit diesem Beruf hatte.
Warum er die Ausbildung weiterempfiehlt:
Weil sie vielseitig ist und man schnell merkt, wie sinnvoll diese Arbeit ist. Man kann sich ausprobieren, wächst an den Aufgaben und wird gut begleitet. Es ist sehr abwechslungsreich und wird einem nie langweilig.

Elissa Oroshi
Lernende Kauffrau EBA, 1. Lehrjahr – Empfang / Administration
«Everything happens for a reason.»
Elissa absolviert ihre Ausbildung im kaufmännischen Bereich und bringt eine wichtige Perspektive ins Discherheim ein. Ihr persönliches Motto begleitet sie dabei im Alltag und in ihrer Entwicklung.
Sie hat sich bewusst für den KV-Beruf entschieden, weil sie die Kombination aus Büroarbeit und organisatorischen Aufgaben anspricht. Im Discherheim erlebt sie diese Vielfalt täglich.
Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Postbearbeitung, das Verwalten von Büromaterial und die Unterstützung der administrativen Abläufe. Dabei hat sie schnell erkannt, wie wichtig Kommunikation ist und wie viele Prozesse im Hintergrund ineinandergreifen.
Besonders schätzt sie das freundliche Team und die Unterstützung im Arbeitsalltag. Sie fühlt sich ernst genommen und kann sich Schritt für Schritt weiterentwickeln.
Warum sie die Ausbildung weiterempfiehlt:
Weil man gefördert wird, viel lernen kann und in einem wertschätzenden Umfeld wichtige Erfahrungen für die Zukunft sammelt – sowohl beruflich als auch persönlich.
Lernen im Alltag – und fürs Leben
Die Ausbildung im Discherheim bedeutet mehr als Fachwissen. Sie bedeutet, mit Menschen zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und jeden Tag Neues zu lernen – manchmal auch in herausfordernden Situationen.
Unsere Lernenden werden dabei von engagierten Berufsbildnerinnen begleitet und unterstützt. Sie schaffen einen Rahmen, in dem Lernen möglich ist, Entwicklung gefördert wird und Vertrauen wachsen kann.
Ein Blick in die Zukunft
Viele unserer Lernenden bleiben dem sozialen Bereich treu – und manche auch dem Discherheim. Denn wer hier lernt, erlebt, wie sinnstiftend diese Arbeit sein kann.
Wir freuen uns, junge Menschen auf ihrem Weg begleiten zu dürfen – und gemeinsam die Zukunft zu gestalten.



